Kanuclub Zugvogel Berlin e.V.

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Fahrtenbilanz für das erste Halbjahr 2016

Die erste Hälfte der Paddelsaison zeichnet sich durch zahlreiche Aktivitäten aus. Es folgt eine Reihe von Kurzberichten


Schnelle Havel
Datum: 20. Febr., 11 Teilnehmer
Eine Vereinsübergreifende Gesellschaft machte sich nach drei Anläufen im Januar und Anfang Febr. endlich am 20. Febr. auf, die Frühjahrssaison, allerdings bei Schneeregen, zu eröffnen. Gepaddelt wurde von Liebenwalde nach Malz bei Oranienburg.
Winter-Saale
Datum: 26.-28. Febr. ,13 Teilnehmer
Die diesjährige, wieder von der Sonne verwöhnte DKV-Winter-Saale ab Jena konnte vielleicht letztmals die vielen Teilnehmer zur Gaststätte „Am Gleistal“ einladen. Zum Ereignis des Samstagabends wurde wieder die Auszählung der verschiedenen Biersorten. Dennoch waren die Zugvögel Sonntagmorgen die ersten morgens am Start in Camburg, es folgte die landschaftlich schönste Strecke nach Bad Kösen mit geselligem Rundgang durch das Städtchen.
Winter Elbe
Datum: 11.-13. März; 14 Teilnehmer
Die bewährte Zugvogel Vereinsfahrt lockte 13 Zugvögel und einen Gast vom RBE auf die Elbe ab Schmilka. Nach der Pause in Rathen mit Wanderung zur Bastei bummelten wir zum Blauen Wunder und kehrten dort in den Schillergarten ein – lecker! Sonntag besuchten wir wieder die Radebeuler und beendeten die Fahrt, nachdem wir das schöne Meißen auf uns hatten zutreiben sehen.
Neiße
Datum: 25.-28.März; 12 Teilnehmer
Eine Premiere stellte für die meisten Zugvögel die österliche Neiße dar, die kein Fluss für Unsportliche ist; Umtragestellen mit längeren, wenig ausgebauten Portagen lassen die Arme lang werden. Landschaftlich am schönsten ist die Strecke zwischen Zittau und Görlitz. Am zweiten Tag ging es von Görlitz nach Rothenburg, am dritten Tag bis Bad Muskau mit Besuch des attraktiven Parks von Fürst Pückler. Während Ostermontag die meisten Görlitz erkundeten, genossen die anderen nochmals die dortige Neiße und fanden den kameradschaftlich abgestellten Hänger bei Rothenburg vor.
Langer Trödel
Datum: 09.April; 10 Teilnehmer
Die Gruppe paddelte von Ruhlsdorf zum Hafen nach Liebenwalde und nach einer Stärkung zurück. Man durchquert bei diesem hin und her über 20 km barrierefrei einen grünen Tunnel ohne Zwang zur Sonnencreme. Hinterher gabs Life-Musik und viel Leckeres!
Ruden (de facto Greifswalder Oie)
Datum: 22-24. April; 8 Teilnehmer
Wenn ein Fahrtenleiter eine Woche vor Fahrtbeginn die Nachricht erhält, der Zielhafen (Nothafen Ruden) sei kurzfristig gesperrt worden, versucht er hektisch eine Sondergenehmigung zu bekommen – ein kafkaeskes Erlebnis. Also verkündet er seinen Teilnehmern: I have a dream! So fuhren wir von Karlshagen aus zur Greifswalder Oie; schließlich kann man dahin paddeln, wohin man sehen kann. Aber 13 km auf der doch recht offenen Ostsee sind nicht jedermanns Sache, auch wenn Sonnenschein sich mit optimalem Wind von NW paarte. Im Sonntagsprogramm paddelten wir bewährt von Freest nach Wolgast, da hatte sich das vormalige schöne Wetter in windige Graupelschauer gewandelt; erst über der Eisdiele in Wolgast erschien passend wieder die Sonne.
Oder/ Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstr.
Datum: 30.April – 01.Mai; 4 Teilnehmer
Leider fiel für uns der Wesermarathon aus und so beschlossen drei Zugvögel der Langeweile nahe der polnischen Grenze zu entkommen. Vom bewährten Schwedt aus 30 km südwärts gegen leichte Strömung paddeln mit einer Pause nach 20 km – entspannt. Eine Stunde verlieren beim Warten vor den Schleusen in die Oder bei Hohensaaten und dann drei Stunden stromab keulen, um die Schleuse bei Schwedt noch rechtzeitig zu erhaschen: 66 km ließen uns unsere Möglichkeiten entdecken. Da war der abschließende Sonntag auf dem nördlichen Kreis mit 44 km pure Entspannung.
Muttertagsfahrt (Ausrichter KC Zugvogel)
Datum: 08. Mai; der Kreuzburger, unser Sechser-Mannschaftscanadier wartete pünktlich ab 11:00 h eine halbe Stunde lang am Großen Wall vergeblich auf Teilnehmer anderer Vereine; daraufhin wurde die geplante Strecke frustriert gekürzt und unsere Damen sowie die im Verein gebliebenen Zugvögel genossen heimischen Kaffee und Kuchen in gewohnt netter Runde.
Weser
Datum: 13.-18. Mai
Schöne Landschaft aber nicht so tolles Wetter begleitete unsere frühlingshaften Weserbesucher. Die Strecke führte von Hann.-Münden nach Hameln. (…)
Weser, Tiden-Rally
Datum: 20.-22. Mai; 7 Teilnehmer
Zitat 1: „Die 28. Weser-Tidenrallye startete am 21.05.2016. 400 Paddler, Ruderer und Outrigger machten sich auf den Weg (von Nordenham) nach Bremen. Diesmal war die Rallye ungewöhnlich hart, da die ersten 32 km Gegenwind der Stärke 4 herrschte.“
Zitat 2: „78 Teilnehmer erreichten nach 33 km das Silberziel beim KC Rönnebeck, aber 28 von ihnen gaben wegen des starken Windes vorher auf. 273 Sportler (4 Zugvögel–Berlin, d.Red.) erreichten nach 44 km ihr Goldziel beim Verein „TURA“ bei Vegesack und 27 nach 54 km das Platinziel bei den „Kanu-Sport-Freunden Bremen“ (davon 3 Zugvögel-Berlin, d.Red.).
Ökokurs 2016 im Oderbruch
Datum: 17.-19. Mai; 9 Teilnehmer
Nach dem Laden der Boote am Bootshaus trafen wir Freitagabend die anderen vorort beim Oderbruch-Camping in Zechin. Die anschauliche Ausfahrt auf dem Rittergraben führte uns am Samstag bis zum Wehr in Golzow und wieder zurück. Nachmittags Vortrag und ein ruhiger Abend auf dem Camping. Der Sonntag führte uns auf den Genschmarer See, der aber so mit Seerosen zugewachsen war, dass wir uns sinnvoller Weise für einen Abstecher auf einen Altarm des Rittergrabens entschieden. Dann ging es gemütlich heim zum Bootshaus, wo der Bootshausdienst uns mit dem verdienten Kaffee verwöhnte.
Ökokurs 2016 in Köpenik
Datum: 25. Mai; ca. 10 Teilnehmer
Intensives bepaddeln und besprechen des Gosener Grabens und der Nordspitze des Seddinsees mit anschließendem, hoffentlich ökologisch-nachhaltigem Vortrag. Schwerpunktmäßig war der Kurs ausgerichtet auf SUP (Stand-Up-Paddler) gedacht – wieder eine Erfahrung mehr!
Berliner Halbmarathon 2016 ab Zeuthen
Datum: 26. Mai; 7 Teilnehmer
Nach überschwenglicher Wiedersehensfreude mit den typischen Verdächtigen aus anderen Berliner Vereinen starteten wir um 10:30 h. Vom Start beim AdW über den Zeuthener See, die Krampe (Kontroll- und Wendepunkt), den Seddinsee, den Oder-Spree-Kanal bis zur Schleuse und dann gegen den Wind zurück über den Krossinsee und den Großen Zug zum BSV AdW. Dort wurden wir prächtig verpflegt und bekamen abschließend traditionsgemäß unsere Urkunden – jeder hatte seine Zeit engagiert und mit Bravour erkämpft.

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